St. Stephan, Katholisches Kirchengebäude in Sprendlingen, Deutschland
St. Stephan ist eine katholische Kirche im Stil der Moderne im Norden Sprendlingens, die von 1965 bis 1966 nach Plänen des Darmstädter Architekten Josef Leibl errichtet wurde. Sie besteht aus einem Campanile im Südosten und einem breiten, dreiecksförmigen Kirchenschiff mit zeltartigem Dach im Nordwesten, das etwa 450 Gläubigen Platz bietet. Der weiße, auf den Altar ausgerichtete Innenraum zeigt große Wandgemälde in Orange, Gelb und Blau von Eberhard Münch, die während der Renovierung 2006–2008 angebracht wurden.
St. Stephan wurde ab 1965 im Norden Sprendlingens errichtet, weil die für etwa 200 Gläubige ausgelegte Pfarrkirche St. Laurentius der nach 1945 durch sudetendeutsche Vertriebene gewachsenen katholischen Gemeinde nicht mehr genügte. Der Darmstädter Architekt Josef Leibl, der 30 Jahre zuvor St. Laurentius entworfen hatte, plante die moderne Kirche, die der Mainzer Bischof Hermann Volk am 25. September 1966 weihte. Nach Renovierungen 1996–1998 und 2006–2008 wurde sie 2012 Pfarrkirche der fusionierten Pfarrei St. Laurentius.
Die Kirche trägt das Patrozinium des heiligen Stephanus und ist seit 2012 Pfarrkirche der fusionierten Pfarrei St. Laurentius Dreieich, zu der auch St. Laurentius in Sprendlingen und Heilig Geist in Buchschlag gehören. Ihr vierstimmiges Geläut umfasst die Paulusglocke, die ursprünglich im Turm einer heute entwidmeten evangelischen Kirche in Düsseldorf hing, und die Johannes-der-Täufer-Glocke aus einer unbekannten Kirche im Elsass, die über die Glockengießerei der Abtei Maria Laach ins Bistum Mainz gelangte.
St. Stephan liegt im Norden Sprendlingens, mit dem Campanile im Südosten und dem dreiecksförmigen Schiff im Nordwesten. Der auf den Altar ausgerichtete Innenraum bietet etwa 450 Gläubigen Platz. Die Quellen nennen weder Öffnungszeiten noch Parkmöglichkeiten; erkundigen Sie sich daher vor Ort.
Das Gebäude ist Teil eines Zusammenschlusses von drei Kirchen, eine ungewöhnliche Lösung, die mehrere Gemeinden unter gemeinsamer Verwaltung vereint. Diese Partnerschaft ermöglicht es, Ressourcen zu teilen und die religiösen Dienste in der Region besser zu organisieren.
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