Gasspeicher Eschenfelden, Unterirdische Gasspeicheranlage in Eschenfelden, Deutschland
Der Gasspeicher Eschenfelden ist eine unterirdische Anlage zur Gasspeicherung in der Nähe von Hirschbach. Die Speicherkammern liegen etwa 600 Meter unter der Erde und fassen zusammen rund 168 Millionen Kubikmeter Gas.
Die Anlage wurde 1964 unter der Leitung von Ruhrgas AG gebaut und nahm 1967 den Betrieb auf. Anfangs lagerte sie Kokereigas, wechselte aber 1971 zu Erdgas über.
Die Anlage steht für den deutschen Fortschritt im Energieinfrastrukturbereich und trägt zum industriellen Erbe Bayerns bei.
Das Speicherwerk erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer östlich von Eschenfelden und ist vom Autobahnzubringer leicht zu identifizieren. Der Zugang zur Besichtigung ist begrenzt, da es sich um eine Industrieanlage mit Sicherheitsvorschriften handelt.
Im September 1970 ereignete sich hier ein Gasunfall mit erheblichen Auswirkungen, der spezialisierte Techniken erforderte, um das Feuer zu kontrollieren. Dieses Ereignis führte zu verbesserten Sicherheitsstandards in ähnlichen Einrichtungen.
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