Accra, Hauptstadt im Süden Ghanas
Accra liegt an der Küste des Golfs von Guinea und besteht aus mehreren Wohnvierteln, die sich vom Meer bis an die nördlichen Grenzen der Metropolregion ausdehnen. Das Stadtzentrum konzentriert Bürogebäude, Märkte und Verwaltungsgebäude, während nach Norden und Osten zahlreiche Wohngegenden mit niedrigeren Häusern folgen.
Drei europäische Handelsposten wurden im 17. Jahrhundert an der Küste errichtet: das britische Fort James, das niederländische Fort Crêvecoeur und das dänische Fort Christiansborg. Nach der Unabhängigkeit des Landes 1957 blieb die Stadt Regierungssitz und wuchs durch Zuwanderung aus ländlichen Regionen.
Straßenverkäufer bieten entlang der Hauptstraßen geröstete Kochbananen, frische Kokosnüsse und gegrillten Mais an, während Passanten ihre Einkäufe im Gehen erledigen. In den Stadtvierteln versammeln sich am Wochenende Familien zu Gottesdiensten in Kirchen, die mit lebhafter Musik und Gesang die Nachbarschaft erfüllen.
Die meisten Geschäfte, Banken und Ämter konzentrieren sich im Zentrum und in den angrenzenden Vierteln, wo der Verkehr vor allem morgens und nachmittags dicht wird. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte an heißen Tagen auf Schatten achten und genug Wasser mitnehmen.
Entlang der Küstenstraße stehen kleine Werkstätten, in denen Handwerker Särge in Form von Fischen, Autos oder Flugzeugen für Beerdigungen auf Bestellung anfertigen. Diese farbigen Särge spiegeln den Beruf oder die Interessen der Verstorbenen wider und sind Teil einer lokalen Handwerkstradition.
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