Volta Region, Verwaltungsregion im Osten Ghanas
Die Volta-Region ist ein Verwaltungsgebiet im Osten Ghanas mit einer Fläche von etwa 20.570 Quadratkilometern und erstreckt sich von der Atlantikküste bis zum Volta-See. Das Gebiet zeigt vielfältige Landschaften mit Bergen, Wasserfällen, Tälern und flachen Küstenebenen, die sich über die 25 administrativen Distrikte verteilen.
Das Gebiet war bis 1914 Teil des deutschen Schutzgebiets Togoland, bevor es unter britische Verwaltung kam und später als Britisch-Togoland bekannt war. Nach einem Referendum vereinigte sich die Region 1956 mit Ghana und bildete damit ein wichtiges Kapitel in der modernen Geschichte des Landes.
Die Ewe-Menschen prägen das kulturelle Leben durch traditionelle Handwerkstechniken wie Weberei und Batikfärbung, die bei lokalen Märkten und Handwerkszentren zu sehen sind. Diese Traditionen werden bei jährlichen Festen wie dem Hogbetsotso-Fest lebendig, wo Besucher die lokalen Bräuche unmittelbar erleben können.
Ho ist die Hauptstadt und wichtigster Verkehrsknotenpunkt der Region, von dem aus man verschiedene Attraktionen und Gemeinden erreichen kann. Die beste Reisezeit ist während der trockenen Jahreszeit, wenn die Straßen leicht befahrbar sind und das Wetter stabil bleibt.
Mount Afadja und Wli Waterfalls sind die höchste Erhebung und der höchste Wasserfall des Landes, eingebettet in bewaldete Gebiete mit reichem Pflanzenleben. Diese natürlichen Wahrzeichen ziehen Wanderer und Naturliebhaber an, die die dramatischen Höhenunterschiede und das klare Wasser hautnah erleben möchten.
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