Volta-Stausee, Künstlicher See in Zentral-Ghana.
Der Volta-Stausee ist ein künstlicher See in Ghana, der weite Teile des zentralen und östlichen Landesinneren bedeckt und sich von der Küste bis in die nördlichen Regionen erstreckt. Das Wasser füllt Täler und ehemalige Flussläufe aus und schafft eine verzweigte Wasserlandschaft mit zahllosen Buchten und bewaldeten Ufern.
Der Stausee entstand in den 1960er Jahren nach der Errichtung eines Damms zur Stromerzeugung, wobei zahlreiche Ortschaften überflutet und deren Bewohner umgesiedelt wurden. Der gestaute Fluss verwandelte weite Flusstäler in ein zusammenhängendes Wassergebiet, das die Landschaft und die Lebensweise der Menschen dauerhaft veränderte.
Fischer arbeiten entlang der Ufer mit Netzen und kleinen Booten, oft in Gruppen organisiert, die den Fang gemeinsam verteilen. Viele Dörfer am Wasser leben nach Rhythmen, die von der jährlichen Regenmenge und den Schwankungen des Pegels bestimmt werden.
Wer das Gebiet erkundet, kann öffentliche Fähren nutzen, die regelmäßig zwischen verschiedenen Ortschaften am Ufer verkehren und Einblicke in den Alltag der Bewohner bieten. Die beste Reisezeit liegt außerhalb der regenreichsten Monate, wenn der Wasserstand stabiler ist und die Verbindungen zuverlässiger verlaufen.
Der Nullmeridian kreuzt das Wasser an mehreren Stellen, was einige Uferorte in eine besondere geografische Lage rückt. Reisende können an diesen Punkten den Übergang zwischen westlicher und östlicher Hemisphäre direkt erleben und Fotos an der symbolisch bedeutsamen Linie machen.
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