Berg Olymp, Nationalpark und Berg in Zentralmakedonien, Griechenland
Der Olymp ist ein Nationalpark und Berg in Zentralmakedonien, Griechenland, der sich zwischen Thessalien und Makedonien bis auf 2917 Meter (9570 Fuß) erhebt und mehrere Gipfel sowie tiefe Schluchten in seinem Kalksteinmassiv aufweist. Die steilen Hänge und zerklüfteten Felswände wechseln sich mit bewaldeten Tälern ab, während der höchste Punkt Mytikas genannt wird.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1913, als die Schweizer Frederic Boissonas und Daniel Baud-Bovy den höchsten Gipfel erreichten. Zuvor galt der Berg jahrhundertelang als unzugänglich und wurde von den Menschen nur aus der Ferne verehrt.
Noch heute wandern griechische Pilger und Besucher zum Gipfel, um die Verbindung zum antiken Glauben zu spüren, dass Zeus und die anderen Götter hier residierten. Lokale Feste und Traditionen ehren den Berg als heilige Stätte, wobei viele Griechen ihn als nationales Symbol verehren.
Mehrere Berghütten entlang markierter Wanderwege bieten Unterkunft und Orientierung, wobei die Stadt Litochoro als Hauptausgangspunkt für Aufstiege dient. Die Wetterbedingungen können schnell wechseln, daher sollte man warme Kleidung und ausreichend Wasser mitbringen, selbst im Sommer.
Seit 1938 ist der Olymp Griechenlands erster Nationalpark und später als besonderes Schutzgebiet für Natur und Vogelwelt anerkannt worden. Das Gebiet beherbergt über 1700 Pflanzenarten, von denen einige nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen.
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