Makedonien, Historische Region in Nordgriechenland
Makedonien ist eine historische Region im Norden Griechenlands, die sich vom Olymp-Gebirge bis zu den Küsten der Ägäis erstreckt und mehrere Täler sowie Hochebenen umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen Wäldern, Feldern und Seen, während sich im Osten flaches Gelände bis zum Meer öffnet.
Die Region war Heimat eines der großen Königreiche der Antike, das in Vergina seine erste königliche Residenz besaß und später über weite Teile Asiens herrschte. Jahrhunderte danach gehörte das Gebiet zum Byzantinischen Reich, fiel an das Osmanische Reich und wurde erst im 20. Jahrhundert Teil des modernen Griechenland.
In vielen Bergdörfern hört man noch Varianten der griechischen Sprache mit ihren eigenen Klangfarben und Redewendungen, die von den alltäglichen Gesprächen der Bewohner geprägt sind. An Festtagen zeigen sich Bräuche in Trachten und Tänzen, die in jeder Gemeinde anders aussehen und ihre eigene Geschichte erzählen.
Die Fortbewegung zwischen den Städten erfolgt mit Bussen und Regionalzügen, während kleinere Orte über Landstraßen erreichbar sind. Im Gebirge sind Wanderwege ausgeschildert, doch bei schlechtem Wetter schließen manche Routen für Besucher.
An einigen Stellen kann man noch die Grundmauern und Säulen von Heiligtümern sehen, die in Wäldern liegen und nur selten Besucher empfangen. Manche dieser Stätten tauchen ohne Zäune oder Hinweisschilder auf, als wären sie Teil der Landschaft geblieben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.