Monastir Synagogue, Jüdische Synagoge im Zentrum von Thessaloniki, Griechenland.
Die Monastir Synagogue ist ein Gebäude im Art-Deco-Stil mit zwei Stockwerken und geometrischen Mustern in der Syggrou-Straße. Die Fassade zeigt traditionelle jüdische architektonische Elemente, die das Innere prägen.
Die Synagoge wurde 1927 erbaut, nachdem jüdische Familien aus Monastir nach Thessaloniki zogen. Diese Umsiedlung folgte auf die Balkankriege und den Ersten Weltkrieg.
Die Synagoge ist ein Treffpunkt für Thessalonikis jüdische Gemeinde und ein Ort, wo religiöse Feiern und Gottesdienste stattfinden. Besucher können die Bedeutung dieses Ortes für die jüdische Tradition in der Stadt spüren.
Der Besuch ist von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr möglich, wobei es auch Öffnungszeiten am Mittwochabend und Sonntagmorgen gibt. Es ist ratsam, vorab zu prüfen, ob an bestimmten Tagen besondere Veranstaltungen stattfinden.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte das Rote Kreuz das Gebäude als Lager, was seine Zerstörung durch die Nazis verhinderte. Diese ungewöhnliche Funktion machte es zu einem der wenigen jüdischen Orte in der Stadt, der den Krieg überstand.
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