Patras, Hafenstadt auf der Peloponnes, Griechenland.
Patras ist die drittgrößte Stadt Griechenlands und liegt am Golf von Patras mit dem Berg Panachaikon im Hintergrund und mehr als 215.000 Einwohnern. Die Uferpromenade zieht sich über mehrere Kilometer entlang des Wassers, gesäumt von Cafés und Plätzen, die abends besonders belebt sind.
Im Jahr 1821 spielte die Stadt eine zentrale Rolle im griechischen Unabhängigkeitskrieg, als die Aufständischen gegen die osmanische Herrschaft kämpften. Die späteren Jahrzehnte brachten die Entwicklung des Hafens und die Verbindung mit dem italienischen Fährverkehr, die bis heute fortbesteht.
Der Karneval der Stadt zählt zu den größten Europas und zieht jeden Februar Besucher aus ganz Griechenland an, die durch Straßen voller Musik und kostümierter Gruppen ziehen. Die Feierlichkeiten verwandeln das Zentrum wochenlang in eine Bühne für Tanz, Theater und Prozessionen, die bis zum Sonnenaufgang weitergehen.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß gut erkunden, während Busse die weiter entfernten Viertel und den Hafen erreichen. Geschäfte und Restaurants öffnen oft erst am späten Vormittag und bleiben bis in die Nacht hinein geöffnet, vor allem in den wärmeren Monaten.
Der Hafen verbindet Griechenland regelmäßig mit Italien über Fähren, die nachts ablegen und Reisende am Morgen auf der anderen Seite der Adria absetzen. Die Rio-Antirrio-Brücke, eine der längsten Schrägseilbrücken der Welt, führt direkt vom Stadtgebiet über die Meerenge nach Zentralgriechenland.
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