Zakynthos, Insel im Ionischen Meer, Griechenland
Zakynthos ist eine Ionische Insel in Griechenland mit einer Küstenlinie, die Klippen im Westen und flache Sandstrände im Osten vereint. Olivenhaine und Pinienwälder bedecken das Inland, während steile Felswände an der Nordwestküste direkt ins Meer abfallen.
Die Insel wechselte im Laufe der Jahrhunderte zwischen byzantinischen, normannischen und venezianischen Herrschern, bis osmanische Truppen sie kurzzeitig im 16. Jahrhundert besetzten. Ein schweres Erdbeben im Jahr 1953 zerstörte fast alle Gebäude in den Städten und prägte die moderne Architektur neu.
Die Einheimischen nennen die Insel traditionell Zante, einen Namen, den venezianische Kaufleute über Jahrhunderte in ganz Europa verbreiteten. Dieser alte Beiname taucht noch heute auf Weinflaschen, in Volksliedern und auf handgemalten Schildern in den Dörfern auf.
Die meisten Besucher mieten ein Auto oder Motorroller, weil öffentliche Busse hauptsächlich die Hauptstadt mit den größeren Strandorten verbinden. Die Straßen im Bergland sind oft kurvenreich und schmal, daher ist vorsichtiges Fahren notwendig.
Einheimische Fischer bauen ihre Netze manchmal auf hohen Holzplattformen, die am Rand flacher Buchten stehen und über bewegliche Hebel funktionieren. Diese traditionelle Fangmethode wird nur an wenigen ruhigen Stellen der Ostküste noch praktiziert.
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