Chios, Ägäische Insel in Ostgriechenland
Chios ist eine Insel in der nördlichen Ägäis, die zur östlichen Gemeinde Griechenlands gehört und zwischen gebirgigem Binnenland und Küstenebenen mit Olivenhainen und kleinen Häfen verteilt ist. Die Landschaft erstreckt sich von steilen Berghängen bis zu sanften Stränden mit Kieselsteinen, wo kleine Siedlungen und Fischerdörfer das Ufer säumen.
Genuesische Kaufleute kontrollierten diesen Ort vom 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert und hinterließen befestigte Siedlungen und Handelstraditionen. Nach der Eingliederung ins Osmanische Reich erlangte die Insel erst 1912 wieder ihre Verbindung zu Griechenland.
Die Architektur vieler Dörfer zeigt eine Mischung aus byzantinischen und genuesischen Einflüssen, mit befestigten Türmen und engen Gassen. Fischer legen noch immer mit kleinen Booten ab, während auf den Plätzen vor den Kirchen die Bewohner ihre Feste feiern und die Traditionen der Meereskultur bewahren.
Reisende kommen am besten im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen milder sind und die Landschaft noch grün oder schon herbstlich gefärbt erscheint. Wanderwege durchziehen das Binnenland, während die Strände im Norden ruhiger sind als jene im Süden, wo mehr Besucher ankommen.
In einigen Dörfern im Süden ernten Familien das Harz noch heute per Hand, indem sie die Rinde der Bäume einritzen und die austretende Flüssigkeit sammeln. Dieses Verfahren folgt einem Kalender, der sich über Monate zieht und von Generation zu Generation weitergegeben wird.
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