Knossos, Bronzezeitliche archäologische Stätte nahe Heraklion, Griechenland.
Die Ausgrabungsstätte besteht aus einem mehrgeschossigen Komplex mit Kalksteintreppen, Innenhöfen und über tausend Räumen auf verschiedenen Ebenen. Gänge verbinden Magazine, Werkstätten und Wohnbereiche, die sich über eine weitläufige Fläche verteilen.
Siedlungsspuren auf dem Hügel reichen mehrere Jahrtausende vor der Zeitenwende zurück. Der große Bau entstand um 1900 vor der Zeitenwende und wurde später mehrfach verändert, bis die Anlage um 1350 vor der Zeitenwende niederbrannte.
Wandmalereien in verschiedenen Teilen der Anlage zeigen Menschen beim Stierspringen, bei religiösen Ritualen und bei Versammlungen im Freien. Besucher können vor den Originalen stehen und nachvollziehen, wie die Menschen vor Jahrtausenden ihre Gemeinschaft organisiert haben.
Der Rundgang führt über unebene Wege und teilweise restaurierte Treppen, daher sind feste Schuhe zu empfehlen. Schatten ist in den offenen Bereichen rar, weshalb ein Besuch früh am Morgen oder gegen Abend angenehmer sein kann.
Tontöpfe unter dem Boden dienten als Kanalrohre, deren konische Verbindungen den Wasserdruck steuerten und Verstopfungen verhinderten. Diese technische Lösung funktionierte ohne Pumpen oder äußeren Antrieb über lange Strecken innerhalb der Anlage.
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