Nördliche Ägäis, Verwaltungsregion in der nordöstlichen Ägäis, Griechenland
Die Nordägäis-Region umfasst fünf separate Inseln – Lesbos, Ikaria, Lemnos, Samos und Chios – die jeweils eine eigene regionale Verwaltung und lokale Strukturen haben. Jede Insel hat ihre eigenen geografischen Merkmale und wirtschaftlichen Aktivitäten.
Die Region entstand aus der administrativen Umstrukturierung Griechenlands, besonders durch das 2010 eingeführte Kallikratis-Reformprogramm, das die Verwaltungsgrenzen erheblich veränderte. Dieses Programm zusammenfasste mehrere kleinere Verwaltungsbezirke zu größeren regionalen Strukturen.
Jede Insel hat eigene Traditionen in der Lebensmittelherstellung, von Olivenöl aus Lesbos bis zum Mastixanbau in Chios und der Weinproduktion auf Samos. Diese handwerklichen Praktiken sind tief in der lokalen Identität verankert und prägen das tägliche Leben der Bewohner.
Die Inseln sind mit dem griechischen Festland über regelmäßige Fährverbindungen vom Hafen Piräus und Flüge vom Athener Flughafen erreichbar. Besucher sollten bedenken, dass die Verbindungen je nach Jahreszeit unterschiedlich häufig verkehren und Fähren von den Wetterbedingungen beeinflusst werden können.
Mytilini auf Lesbos ist die Hauptstadt dieser Verwaltungsregion, eine Stadt, die viele Besucher übersehen, wenn sie nur die beliebteren Strände der Umgebung besuchen. Die Stadt war auch ein wichtiges Zentrum für antike Dichter und Philosophen.
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