Chania, Hafenstadt im Nordwesten Kretas, Griechenland
Chania ist eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste im Nordwesten Kretas mit einer venezianischen Altstadt und einem Hafenbecken aus dem 16. Jahrhundert. Berge erheben sich südlich der Küstenebene und bilden einen natürlichen Hintergrund zur Stadt.
Die minoische Siedlung Kydonia bestand hier bereits in der Bronzezeit und wurde später von byzantinischen, venezianischen und osmanischen Herrschern übernommen. Die Venezianer bauten im 14. Jahrhundert Befestigungsanlagen und den Hafen aus, während die osmanische Zeit von 1645 bis 1898 Moscheen und Brunnen hinzufügte.
Der venezianische Leuchtturm am westlichen Wellenbrecher trägt den Namen Ägyptischer Leuchtturm und dient heute als Wahrzeichen der Stadt. Besucher nutzen den Hafenbereich zum abendlichen Spazieren entlang der Uferpromenade mit Blick auf die Altstadt.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei das venezianische Hafenviertel und die angrenzenden Wohnquartiere auf engem Raum liegen. Wer die umliegenden Bergdörfer besuchen möchte, findet regelmäßige Busverbindungen vom zentralen Busbahnhof aus.
Unter dem Kastelli-Hügel im östlichen Teil der Altstadt liegen archäologische Überreste der minoischen Stadt Kydonia, teilweise für Besucher zugänglich. Im Topanas-Viertel westlich des Hafens finden sich Gebäude mit gemischten Stilelementen aus mehreren Jahrhunderten in derselben Fassade.
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