Ioannina, Regionale Hauptstadt im Nordwesten Griechenlands
Ioannina ist eine regionale Hauptstadt im Nordwesten Griechenlands am westlichen Ufer des Pamvotis-Sees gelegen. Steinhäuser stehen entlang schmaler Gassen, die zu einer Festungsanlage aus dem Mittelalter führen.
Die Siedlung gewann im 6. Jahrhundert an Bedeutung, als Kaiser Justinian eine befestigte Anlage an diesem Ort errichtete. Später übernahmen osmanische Herrscher die Stadt und bauten Moscheen sowie öffentliche Bäder innerhalb der Mauern.
Der Name kommt aus dem griechischen Ioannina und bezieht sich auf mittelalterliche Kirchen, die Johannes dem Täufer geweiht waren. Besucher sehen steinerne Gassen mit Handwerkswerkstätten, in denen Silberschmiede und Kupferschmiede nach traditionellen Methoden arbeiten.
Das Stadtzentrum ist über regelmäßige Bootsverbindungen mit der Insel im Pamvotis-See verbunden, die vom Hauptanleger abfahren. Die Altstadt innerhalb der Festung lässt sich zu Fuß erkunden, wobei festes Schuhwerk wegen der Kopfsteinpflasterstraßen empfohlen wird.
Bewohner leben innerhalb der Festungsmauern in traditionellen Häusern neben osmanischen Monumenten und byzantinischen Bauten und bewahren so ein lebendiges historisches Viertel. Die Insel im See beherbergt Klöster aus dem 16. Jahrhundert, in denen Mönchsgemeinschaften weiterhin aktiv sind.
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