Tripoli, Hauptstadt im Peloponnes, Griechenland
Tripoli liegt in einem Becken auf 655 Metern Höhe, umgeben von Bergen, und bildet das Verwaltungszentrum der Region Arkadien. Die Stadt erstreckt sich in einem weiten Tal und dient als Knotenpunkt für mehrere Straßen, die das innere Peloponnes durchqueren.
Die Siedlung entwickelte sich von der antiken Stätte Trapezus über das mittelalterliche Drobolitsa bis zu einem wichtigen osmanischen Verwaltungszentrum. Nach der griechischen Unabhängigkeit im Jahr 1830 wuchs die Stadt zur Hauptstadt Arkadiens heran.
Der Name der Stadt geht auf drei antike Städte zurück – Mantinea, Tegea und Orchomenos – die einst in der näheren Umgebung lagen. Heute prägen die Kathedrale des heiligen Basilius und der Platz des heiligen Georg das Zentrum, wo sich Einwohner zu regionalen Festen treffen.
Die Universitätscampus und militärischen Einrichtungen machen die Stadt zu einem Bildungs- und Logistikzentrum mit guten Verkehrsanbindungen ins Umland. Besucher finden hier Ausgangspunkte für Touren in die Bergdörfer und archäologischen Stätten Arkadiens.
Die Lage im Herzen des Gebirges sorgt für kühlere Sommer als an der Küste und verleiht der Stadt einen alpinen Charakter. Viele Einheimische bezeichnen sie als das kühlste städtische Zentrum des südlichen Griechenlands während der Sommermonate.
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