Nafplio, Küstenfestungsstadt auf dem Peloponnes, Griechenland
Nauplion ist eine Küstenstadt auf der Peloponnes in Griechenland, die sich entlang der Küste und an den Hängen mehrerer Hügel erstreckt. Drei alte Festungsanlagen überragen die Altstadt mit ihren engen Gassen und kleinen Plätzen, während der Hafen direkt am Wasser liegt.
Die Stadt wurde im 18. Jahrhundert nach venezianischer Besatzung Teil des Osmanischen Reiches und später in den 1820er-Jahren ein Zentrum des griechischen Unabhängigkeitskampfes. Zwischen 1823 und 1834 diente sie als erste Hauptstadt des modernen Griechenlands nach der Befreiung.
Der Name leitet sich von Nauplios ab, einem mythologischen Seefahrer und Gründer der Siedlung in der Antike. Heute füllen sich die Tavernen am Hafen jeden Abend mit Einheimischen, die bei Meeresfrüchten und Wein die Aussicht auf die Bucht genießen.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die meisten Gassen für Autos gesperrt sind. Der Aufstieg zur Palamidi-Festung erfolgt über steile Stufen, während das Bourtzi-Fort auf einer kleinen Insel nur mit dem Boot erreichbar ist.
Das Akrónafplia, die älteste der drei Festungen, liegt direkt über der Altstadt und ist heute teilweise in ein Hotel umgewandelt worden. Von hier aus hat man den kürzesten Weg zum Wasser und kann die gesamte Bucht überblicken.
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