Kastoria, Seestadt in Westmakedonien, Griechenland.
Kastoria liegt auf einer Halbinsel, die vom See Orestiada umgeben ist, und wird von Bergen im Hintergrund geprägt. Die Altstadt erstreckt sich von der Wasserkante bis zu den höheren Bereichen der Anhöhe mit engen Gassen und traditionellen Steinhäusern.
Der Ort wurde durch byzantinische Befestigungen ab dem 6. Jahrhundert geschützt und lag strategisch zwischen dem Bulgarischen und Byzantinischen Reich. Diese Lage machte die Stadt zu einem Außenposten, der Handel und militärische Kontrolle vereinbarte.
Die Stadt ist von byzantinischen Kirchen geprägt, die vom 9. bis zum 19. Jahrhundert erbaut wurden und überall im Stadtbild sichtbar sind. Diese Kirchen mit ihren bemalten Innenwänden bilden das religiöse und künstlerische Zentrum des Ortes und zeigen, wie wichtig diese Gebäude im täglichen Leben der Bewohner waren.
Die Stadt ist mit Bussen von Athen und Thessaloniki zu erreichen oder per Direktflug von Athen erreichbar. Besucher sollten feste Schuhe mitbringen, da die engen Gassen und steilen Treppen der alten Stadt eine gewisse Gehfähigkeit erfordern.
Die Stadt war seit dem 14. Jahrhundert ein wichtiger Produktionsort für Pelzwaren, wobei Handwerker lokale und importierte Materialien verarbeiteten. Diese Tradition prägte die Wirtschaft und das Handwerk vor Ort über Generationen hinweg.
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