Kythira, Insel im Ionischen Meer, Griechenland
Kythira ist eine Insel in der Ionischen See südlich der Peloponnes-Halbinsel mit steilen Klippen, sandigen Buchten und einer Küstenlinie voller Höhlen. Im Inselinneren erheben sich Hügel mit terrassierten Feldern, während schmale Straßen durch Täler zu abgelegenen Weilern führen.
Byzantinische Herrscher befestigten die Insel im frühen Mittelalter, bevor Venedig sie im 13. Jahrhundert übernahm und bis zum späten 18. Jahrhundert kontrollierte. Französische, russische und britische Truppen folgten nacheinander, bis sie 1864 an Griechenland übergeben wurde.
Lokale Fischer verkaufen ihren Fang in kleinen Häfen entlang der Küste, während in den Bergdörfern Olivenöl nach traditionellen Methoden hergestellt wird. Mauern aus hellem Stein umgeben Felder und Wege, die das Landschaftsbild seit Jahrhunderten prägen.
Besucher erreichen die Insel per Flugzeug von Athen oder mit Fähren, die an kleineren Häfen an der Ost- und Westküste anlegen. Straßen zwischen Dörfern sind oft kurvenreich und schmal, daher sollte man für Fahrten zusätzliche Zeit einplanen.
Paleochora, einst die Hauptstadt, steht verlassen auf einem Hügel mit Ruinen von Kirchen und Häusern, die im 16. Jahrhundert von Piraten zerstört wurden. Die Höhlenkirche Agia Sofia wurde in eine natürliche Felswand gebaut und zeigt byzantinische Fresken, die noch sichtbar sind.
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