Hydra, Autofreie Insel im Saronischen Golf, Griechenland
Hydra ist eine Insel im Saronischen Golf in der Gemeinde Hydra in Griechenland, deren Küstenlinie von Kieselstränden und kleinen Buchten mit türkisfarbenem Wasser durchzogen wird. Auf den Hügeln verteilen sich weißgetünchte Häuser mit roten Ziegeldächern, während sich steinerne Pfade durch Pinienwälder und felsiges Gelände winden.
Kaufleute aus Albanien ließen sich hier im 15. Jahrhundert nieder und entwickelten den Hafen zu einem Handelsknotenpunkt im östlichen Mittelmeer. Die Insel baute während der napoleonischen Kriege eine Flotte auf, die den wirtschaftlichen Aufstieg fortsetzte und später im Unabhängigkeitskampf eingesetzt wurde.
Das Verbot von Autos auf dem gesamten Eiland stammt aus einer bewussten Entscheidung und prägt den Alltag der Bewohner bis heute. Esel tragen Gepäck und Waren durch die schmalen Gassen, während Wassertaxis Besucher zwischen den Buchten bewegen.
Boote legen am Haupthafen an, von wo aus sich alle Gassen zu Fuß erreichen lassen, obwohl steile Treppen Anstiege erfordern. Lokale Fähren verbinden die Küste mit abgelegenen Buchten, die über Land schwer zugänglich sind.
Künstler und Schriftsteller kamen in den 1950er und 1960er Jahren hierher und gründeten Ateliers in den alten Kapitänshäusern. Ihre Präsenz verwandelte den Hafen in eine internationale Szene und zog Filmschaffende an, die mehrere Produktionen vor den Kalksteinfassaden drehten.
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