Gyaros, Gefängnisinsel in den Kykladen, Griechenland
Gyaros ist eine kleine, felsige Insel in der nördlichen Ägäis ohne Bäume oder natürliche Quellen, umgeben von offenem Meer. Die raue Landschaft besteht hauptsächlich aus Stein und trockener Vegetation mit einer verlassenen Ziegelbau-Anlage in der Mitte.
Die Insel wurde 1948 zum Gefängnisort und inhaftierte politische Gefangene bis 1974. Sie steht als Symbol für eine der dunkelsten Perioden in der neueren griechischen Geschichte.
Der Ort ist heute ein Gedenkort für Menschen, die hier als Gefangene litten und starben. Besucher können die Spuren ihres Schicksals in der verlassenen Landschaft erkennen.
Besucher können die Insel nicht frei betreten; es sind Genehmigungen von den lokalen Behörden erforderlich. Bootsfahrten um die Insel herum sind möglich, bleiben aber in sicherer Entfernung von der Küste.
Das Eiland beherbergt eine der wichtigsten Populationen von Mittelmeer-Mönchsrobben, einer der seltensten Meeressäugetiere Europas. Die geschützte Art findet hier auf dem unbewohnten Land einen Zufluchtsort.
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