Lykeion, Philosophische Schule in Athen, Griechenland
Das Lyceum ist eine archäologische Stätte mit freigelegten Ruinen einer antiken Schule in Athen, Griechenland. Die ausgegrabenen Überreste umfassen Fundamente von Unterrichtsräumen und ein Netz von Gängen, in denen Philosophie und Naturforschung gelehrt wurden.
Aristoteles gründete diese Lehrstätte im Jahr 335 v. Chr. nach seiner Rückkehr aus Makedonien. Er leitete die Schule zwölf Jahre lang, bis politische Unruhen ihn zur Flucht aus Athen zwangen.
Der Begriff Peripatos bezeichnete die überdachten Wandelgänge, durch die Lehrer und Schüler beim Unterricht gemeinsam gingen. Diese Bewegung beim Lernen prägte die Arbeitsweise der Schule so stark, dass ihre Anhänger als Peripatetiker bekannt wurden.
Die Ausgrabungsstätte liegt in der Nähe des modernen Syntagma-Platzes und ist über öffentliche Verkehrsmittel leicht zu erreichen. Informationstafeln an den Ruinen erklären die Funktionen der einzelnen Bereiche und helfen bei der Orientierung im Gelände.
Die Schule besaß eine große Sammlung von Manuskripten und Proben, die für Forschungsarbeiten genutzt wurden. Zu den Arbeitsgebieten gehörten Zoologie, Botanik, Physik und politische Theorie, was diese Einrichtung zur ersten umfassenden Forschungsakademie machte.
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