Karaiskakis-Stadion, Fußballstadion in Piräus, Griechenland.
Das Stadion Georgios Karaiskakis ist eine Fußballarena in Piräus, Griechenland, mit einer modernen Schüsselarchitektur, die über 33.000 Zuschauer fasst. Die Westtribüne enthält Geschäftsbereiche und Logen, während die übrigen Ränge in einem durchgehenden Ring um das Spielfeld verlaufen und den Blick auf den Rasen von allen Seiten freigeben.
Das Gelände diente ursprünglich als Radrennbahn für die Olympischen Spiele von 1896, bevor es 1925 zu einem Fußballplatz umgebaut wurde, nachdem sich der Verein Olympiacos gegründet hatte. Eine umfassende Renovierung in den 2000er-Jahren verwandelte die alte Anlage in das heutige moderne Stadion und ersetzte die früheren Strukturen durch eine komplett neue Architektur.
Der Name ehrt Georgios Karaiskakis, einen griechischen General aus dem Unabhängigkeitskrieg des 19. Jahrhunderts, dessen Vermächtnis durch das Stadion in der lokalen Identität weiterlebt. Fans von Olympiacos verwandeln die Ränge während der Heimspiele in ein Meer aus rot-weißen Farben, wobei die Nordkurve für ihre besonders intensive Unterstützung bekannt ist und Lieder durch das gesamte Rund hallen.
Das Stadion liegt in Piräus und ist über mehrere Metro-Linien und Busverbindungen aus Athen und der Umgebung erreichbar. Parkplätze für etwa 2.500 Fahrzeuge stehen rund um das Gelände zur Verfügung, wobei an Spieltagen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.
Die Tribüne Nord umfasst eine Gedenkstätte für neunzehn Fans, die 1981 während eines Spiels gegen AEK Athen ums Leben kamen. Unterhalb der Ränge befinden sich ein Einkaufszentrum, vierzig VIP-Logen und das Restaurant Vammos, wodurch das Stadion auch außerhalb von Spieltagen genutzt wird.
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