Pella, Archäologische Stätte in der Gemeinde Pella, Griechenland
Pella ist eine archäologische Stätte in der Gemeinde Pella in Griechenland, wo die Überreste einer antiken makedonischen Stadt freigelegt wurden. Die Ausgrabungen erstrecken sich über ein weitläufiges Gelände mit Straßenzügen, Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden, die nach einem rechtwinkligen Raster angelegt sind.
Um 400 v. Chr. wurde die Stadt zur Hauptstadt des makedonischen Königreichs und erlebte ihre Blütezeit unter Philipp II. Die Siedlung blieb bis zur römischen Eroberung im 2. Jahrhundert v. Chr. ein wichtiges Zentrum.
Der Name leitet sich vom makedonischen Wort für Stein ab und weist auf das felsige Gelände der Gegend hin. Besucher können heute durch freigelegte Wohnviertel mit gut erhaltenen Bodenmosaiken gehen, die das tägliche Leben und die künstlerischen Vorlieben der antiken Bewohner zeigen.
Die Stätte liegt einige Kilometer von der modernen Stadt Pella entfernt und ist am besten mit dem Auto zu erreichen. Ein kleines Museum am Eingang zeigt Fundstücke aus den Grabungen, darunter Keramik und Schmuckstücke.
Unter den Straßen verlaufen Leitungen aus Terrakotta, die fließendes Wasser in die Häuser brachten. Dieses System zeigt den hohen Standard der städtischen Infrastruktur in der Antike.
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