Ios, Antike Inselsiedlung in den Kykladen, Griechenland
Ios ist eine Insel der Kykladen im südlichen Ägäischen Meer, die sich über etwa 109 Quadratkilometer erstreckt und von steilen Küstenhängen sowie zahlreichen Buchten geprägt ist. Die Bebauung konzentriert sich auf das Dorf Chora, das sich über mehrere Hügel zieht, während der Hafen Gialos in einer geschützten Bucht liegt und die übrige Landschaft von Felsen und Macchia bedeckt ist.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, als kleine Bauerngemeinden entlang der Küste entstanden. Während der Antike entwickelte sich die Insel zu einem Zwischenstopp für Handelsschiffe, die zwischen den größeren Kykladen-Inseln und Kreta verkehrten.
Der Name kommt von den wilden Veilchen, die im Frühjahr die Hänge bedeckten und Seefahrer schon von weitem auf die Insel aufmerksam machten. Heute prägen Windmühlen aus dem 19. Jahrhundert die Silhouette von Chora, dem Hauptort, der sich terrassenförmig über dem Hafen erhebt.
Fähren legen mehrmals pro Woche am Hafen Gialos an und verbinden die Insel mit Athen sowie benachbarten Kykladen-Inseln wie Naxos und Santorin. Die meisten Wege in Chora bestehen aus engen Gassen mit Treppen, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk für Erkundungen zu Fuß.
Ein steiler Felshügel namens Pyrgos erhebt sich auf etwa 713 Meter und bietet bei klarer Sicht freien Blick auf mehrere benachbarte Inseln wie Sikinos und Folegandros. Der Aufstieg führt durch verlassene Gehöfte und Trockenmauern, die Reste alter Terrassierung zeigen.
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