Hymettos, Gebirgskette in der Region Attika, Griechenland
Hymettus ist ein Gebirgszug in der Region Attika, der sich von den östlichen Vororten Athens über mehrere Kilometer erstreckt. Das Gebirge weist Kalksteinformationen auf und wird von bewaldeten Hängen geprägt, die zu verschiedenen natürlichen Pfaden und Wanderwegen führen.
Das Gebirge wurde in der Antike als Marmorbruch genutzt, wobei Kalkstein für verschiedene Bauprojekte gewonnen wurde. Später entstanden religiöse Strukturen wie das Monaster Kaisariani, das seit Jahrhunderten in den Bergen besteht.
Das Kloster Kaisariani liegt an einer natürlichen Quelle und zeigt typische byzantinische Architektur mit einer kleinen Kirche und ruhigen Innenhöfen. Der Ort hat lange Zeit als Rückzugsort für Mönche gedient und zieht heute Besucher an, die die alte Bauweise und die friedliche Umgebung erkunden möchten.
Der beste Zugang zum Gebirge erfolgt über mehrere Startpunkte in den östlichen Vororten Richtung Peania, wo markierte und natürliche Wege beginnen. Die Wanderungen sind je nach Abschnitt unterschiedlich schwierig, daher sollte man den Weg vor dem Aufbruch überprüfen und passendes Schuhwerk tragen.
Im Süden des Gebirges liegt Koutouki, eine der größten Höhlen der Region, die Besucher mit ihren natürlichen Formationen überrascht. Die Höhle ist leicht zugänglich und bietet einen ganz anderen Blick auf die geologische Geschichte des Ortes.
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