Kopaïs, Trockener See in Böotien, Griechenland.
Der Kopais-See ist ein ausgetrocknetes Gewässer in der Mitte Böotiens, das sich über eine flache Ebene erstreckt. Die Region ist heute vollständig von Feldern bedeckt, wobei die Grenzlinien des ehemaligen Sees in der gleichmäßigen Landschaft noch erkennbar sind.
Die Entwässerung des Sees begann bereits in der Bronzezeit durch Mykenäer, die ein komplexes Kanal- und Staudammsystem schufen. Die Arbeiten wurden später im 20. Jahrhundert abgeschlossen, als ein britisches Unternehmen das Projekt fertigstellte und das Land Bauern zur Verfügung stand.
Der Name des Sees bezieht sich auf Kopäus, einen sterblichen Sohn des Gottes Ares. Heute kann man auf dem ehemaligen Seeboden zwischen Feldern gehen und die flache Landschaft sehen, die einst ein riesiges Wasserbecken war.
Der ausgetrocknete See kann zu Fuß durchquert werden, wobei die Wege über Felder führen. Besucher sollten sich auf die flache Landschaft vorbereiten und dem Gelände folgen, da es nur wenige markierte Routen gibt.
Antike Schriftsteller wie Pausanias beschrieben das See als reichlich mit Fischen gefüllt, besonders mit Aalen. Diese Fülle ist heute völlig verschwunden und nur in alten Texten erhalten.
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