Olympias, Rekonstruierte Triere im Hellenischen Marinemuseum, Griechenland
Die Olympias ist ein Nachbau einer antiken athenischen Triere aus Douglasfichte mit Zapfen aus Virginia-Eiche und einem Kiel aus Iroko. Sie hat drei Ruderbänke für 170 Ruderer und einen bronzenen Bugsporn mit 200 kg. Sie ist in einem Trockendock im Naval Tradition Park in Paleo Faliro, Athen, ausgestellt.
Die griechische Marine ließ das Schiff 1987 vom Stapel, um nachzuvollziehen, wie die athenische Flotte bei Salamis gegen die persische Armee kämpfte. Dieses Seegefecht fand 480 vor Christus statt und veränderte die Geschichte des Mittelmeers entscheidend.
Das Schiff ist nach Olympias, der Mutter Alexanders des Großen, benannt. Die Besatzung von 200 Mann umfasste einen einzigen Auletes, einen Flötenspieler, der den 170 Ruderern den Takt vorgab. Die Ruderer saßen auf drei Bänken: 62 Thraniten oben, 54 Zygiten in der Mitte und 54 Thalamiten unten.
Die Olympias liegt in einem Trockendock im Naval Tradition Park in Palaio Faliro, einem Küstenvorort südlich von Athen. Der Rumpf wird vom Dockrand aus besichtigt, ohne An Bord zu gehen; so sind die drei Ruderbänke und der 200 kg schwere Bronzeramm sichtbar. Das Schiff steht weiterhin im Dienst der griechischen Marine.
Der bronzene Bugramm wiegt 200 kg und ist die Nachbildung eines Originals im Archäologischen Museum von Piräus. Der Rumpf besteht aus Douglasie mit Zapfen aus Virginia-Eiche, der Kiel aus Iroko. Die Spannseile, die Hypozomata, mussten durch Stahlseil ersetzt werden, weil kein Faserseil mit dem Elastizitätsmodul von Hanf wirtschaftlich zu beschaffen war.
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