Olympias, Rekonstruierte Triere im Hellenischen Marinemuseum, Griechenland
Die Olympias ist ein nachgebautes griechisches Kriegsschiff aus der Antike, das beim Marinemuseum in Piräus liegt. Die Konstruktion aus Holz zeigt drei Reihen von Rudern übereinander, und das ganze Fahrzeug misst 37 Meter in der Länge, wobei an Bord Platz für 170 Ruderer vorhanden ist.
Die griechische Marine ließ das Schiff 1987 vom Stapel, um nachzuvollziehen, wie die athenische Flotte bei Salamis gegen die persische Armee kämpfte. Dieses Seegefecht fand 480 vor Christus statt und veränderte die Geschichte des Mittelmeers entscheidend.
Der Name ehrt die Mutter Alexanders des Großen und erinnert an die große Zeit der athenischen Flotte. Bei Vorführungen können Besucher die Bewegungen der Ruderer beobachten und verstehen, wie griechische Seeleute ihre Kriegsschiffe über das Mittelmeer steuerten.
Führungen finden zwischen März und Oktober statt, und Besucher können dabei die Holzkonstruktion und das dreistöckige Rudersystem aus der Nähe betrachten. Die Tour zeigt auch die Ausrüstung an Bord, die damals für den Seekampf verwendet wurde.
Forscher untersuchten antike Keramik, Schriften und architektonische Überreste, um die genauen Maße und Details für den Bau zu bestimmen. Das fertige Schiff segelte mehrmals aufs offene Meer, um die Leistung unter realen Bedingungen zu testen.
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