Fort Rupel, Militärmuseum und Befestigung in Promachonas, Griechenland.
Fort Roupel ist eine Militärfestung an der nördlichen Grenze Makedoniens, die mit unterirdischen Gängen durch das bergige Gelände angelegt wurde. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Kilometer und umfasst Beobachtungspunkte und einen kleinen Museumsbereich mit Exponaten aus dem Krieg.
Die Festung wurde 1914 erbaut und gehörte in den 1930er Jahren zur Metaxas-Linie, einem Verteidigungssystem gegen Invasionen von Norden. Im Zweiten Weltkrieg verteidigte eine kleine Garnison das Fort tagelang gegen deutsche Streitkräfte, bevor es schließlich überwunden wurde.
Das Fort war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Ort für die lokale Bevölkerung und Soldaten. Heute können Besucher die ausgestellten persönlichen Gegenstände und Waffen sehen, die von denen stammen, die hier kämpften.
Der Zugang zur Hauptgalerie ist relativ einfach, aber die Wege sind eng und teilweise dunkel, daher ist gute Beleuchtung empfehlenswert. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen, da die Böden uneben sein können und die Temperatur in den Tunneln kühl bleibt.
Die Tunnels sind direkt in die Klippen des Rupel-Schluchte gehauen, einem engen Gebirgspass, wo der Strymon-Fluss zwischen Griechenland und Bulgarien fließt. Diese markante Lage machte das Fort zu einem strategischen Engpass, der zur Zeit seiner Erbauung schwer zu umgehen war.
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