Mende, Archäologische Stätte in der Gemeinde Kassandra, Griechenland
Mende ist ein antikes Heiligtum in der Kassandra-Gemeinde an der Küste der Ägäis. Die Überreste erstrecken sich über ein hügeliges, mit Pinien bewachsenes Gelände, das sich zum Meer hinabneigt und mehrere Grabungsbereiche umfasst: die Vigla-Akropolis, Wohngebäude, einen Friedhof und ein Heiligtum.
Siedler aus Eretria gründeten die Stadt im 9. Jahrhundert v. Chr. und entwickelten sie zu einem wichtigen Handelsplatz auf der Halbinsel Pallene. Die Besiedlung begann jedoch bereits deutlich früher, wie unterirdische Vorratsgruben zeigen, die bis ins 12. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen.
Der Friedhof enthält Bestattungsgefäße aus Keramik, die zeigen, wie die Bewohner ihre Toten behandelten und welche Rituale ihnen wichtig waren. Diese Behältnisse geben einen Einblick in den Alltag und die Werte dieser antiken Gemeinschaft.
Der Ort erstreckt sich über ein Gelände mit steilen Hängen, daher sollte man festes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden mitbringen. Die vier verschiedenen Grabungsbereiche sind über das Gelände verteilt, sodass Besucher zwischen Verwaltungs-, Bestattungs- und Kultstätten wandern können.
Unter der Akropolis wurden Vorratsgruben entdeckt, die Keramik und Gegenstände aus mehreren Jahrhunderten bergen. Diese unterirdischen Speicher zeigen, dass die Stätte lange vor der bekannten Gründung besiedelt war.
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