Megaspiläon, Griechisch-orthodoxes Kloster in Kalavryta, Griechenland
Mega Spilaio ist ein Kloster in der Region Kalavryta, das spektakulär in eine 120 Meter hohe Felswand auf 940 Metern Höhe gebaut ist und acht Stockwerke umfasst. Die Gebäude sind eng um eine natürliche Höhle herum konstruiert, wo sich Mönchszellen und religiöse Räume befinden.
Das Kloster wurde 362 n.Chr. gegründet und überdauerte mehrere Zerstörungen durch die Jahrhunderte hindurch. Ein besonders tragisches Ereignis war 1943, als deutsche Truppen das Gebäude angriffen, Mönche töteten und die Struktur in Brand setzten.
Das Kloster beherbergt eine Wachs- und Mastix-Ikone der Jungfrau Maria, die der Tradition nach dem Heiligen Lukas zugeschrieben wird und Pilger das ganze Jahr über anzieht. Besucher können diese verehrte religiöse Darstellung in den Räumen des Klosters sehen und verstehen, warum dieser Ort für Gläubige so bedeutsam ist.
Das Kloster verfügt über ein Museum mit geschnitzten Holzkreuzen, alten Handschriften und religiösen Objekten, die Besucher besichtigen können. Der Zugang erfolgt über die Straße von Diakofto nach Kalavryta, was die Anfahrt relativ unkompliziert macht.
Die Struktur ist direkt in ein großes natürliches Höhlensystem des Bergs Chelmos integriert, das in der antiken griechischen Mythologie als Zufluchtsort für verschiedene Figuren galt. Diese Verbindung zwischen modernem Klostergebäude und uralten mythologischen Orten macht den Besuch zu einem Erlebnis, das Geschichte und Legende miteinander verbindet.
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