Zwölfgötter- Altar, Historischer Altar in Griechenland
Der Altar der Zwölf Götter war ein antikes Heiligtum an der Nordwestecke der Athener Agora, das als Schutzort für Verfolgte und Unterdrückte diente. Von diesem zentralen Punkt aus wurden in der Antike die Entfernungen in Athen gemessen und berechnet.
Der Altar wurde 522 v.u.Z. vom Tyrann Peisistratos errichtet und erhielt schnell das Ansehen eines Ortes, an dem Verfolgte und Sklavinnen Schutz fanden. Seine Bedeutung reichte über viele Jahrhunderte, bis er schließlich vergessen wurde und unter der Stadt verschwand.
Der Altar war ein Zentrum der Volksfrömmigkeit, an dem Athener Opfergaben darbrachten und um Segen baten. Menschen suchten dort Schutz, wenn sie in Not waren, und der Ort zog täglich Besucher an.
Der Ort liegt im Nordwesten der Agora, daher sollte man diese Gegend bei einer Besichtigungstour als Startpunkt einplanen. Die Überreste sind bescheiden und ohne Führung leicht zu übersehen, daher lohnt sich ein Blick auf eine Karte oder ein Informationsschild vor dem Besuch.
Jahrhundertelang war der genaue Standort des Altars völlig unbekannt, bis Archäologen ihn 1891 während der Arbeiten für eine Straßenbahn zufällig entdeckten. Diese überraschende Wiederentdeckung half, eines der Rätsel der antiken Agora zu lösen.
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