Akrokorinth, Mittelalterliche Festung in Alt-Korinth, Griechenland
Acrocorinth ist eine Bergfestung in Korinth, die sich etwa 575 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und von Verteidigungsmauern mit umfangreicher Befestigung umgeben ist. Die Ruinen zeigen Tore, Lagerräume und ein altes Wassersystem, das die Bewohner mit Wasser versorgte.
Die Festung wechselte vom 6. Jahrhundert vor Christus bis 1821 mehrmals den Besitzer und wurde von Griechen, Römern, Byzantinern, Franken, Venezianern und Osmanen kontrolliert. Jeder dieser Herrscher hinterließ seine Spuren in der Architektur und Befestigung der Anlage.
Der obere Bereich beherbergte einst einen Tempel für Aphrodite, der später in eine christliche Kirche umgewandelt wurde und dann unter osmanischer Herrschaft als Moschee diente. Diese Schicht der religiösen Veränderungen ist in den Steinen noch heute sichtbar und erzählt von den verschiedenen Kulturen, die diesen Ort bewohnten.
Der Aufstieg zur Festung ist steil, daher sollten Besucher festes Schuhwerk mitbringen und ausreichend Zeit für die Erkundung einplanen. Die Wege sind teilweise markiert, manche Bereiche sind aber uneben und erfordern Vorsicht beim Gehen.
Eine unterirdische Quelle namens Peirene entsprang innerhalb der Festungsmauern und versorgte die Bewohner mit frischem Wasser. Dieses natürliche Wassersystem war ein wichtiger Grund dafür, dass die Festung über Jahrhunderte hinweg kaum erobert werden konnte.
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