Kasos, Dodekanes-Insel in der Regionaleinheit Karpathos-Kasos, Griechenland.
Kasos ist eine kleine Insel der Dodekanes in der Südägäis mit fünf Siedlungen und einer zerklüfteten Küstenlinie. Das Gelände ist in weiten Teilen unbesiedelt, während viele Strände unerschlossen und einfach zugänglich sind.
Während des griechischen Unabhängigkeitskrieges 1824 erlitt die Insel einen verheerenden Angriff der ägyptischen Flotte mit schweren Verlusten. Dieses Ereignis prägte die Geschichte des Ortes nachhaltig und wird in der lokalen Erinnerung lebendig bewahrt.
Die fünf Siedlungen bewahren die traditionelle Architektur der Dodekanes mit weißen Häusern und engen Steinwegen, die das tägliche Leben prägen. Beim Spazieren durch die Straßen sieht man überall diese charakteristische Bauweise, die den Ort unverwechselbar macht.
Man erreicht die Insel per Fähre von Kreta oder Piräus oder über Flugverbindungen via Athen, Rhodos und Karpathos. Die beste Reisezeit ist von März bis November, wenn die Verbindungen regelmäßiger sind und das Wetter stabiler wird.
Ein archäologisches Museum auf der Insel zeigt Funde aus prähistorischen bis frühchristlichen Zeiten, darunter Artefakte von versunkenen Schiffen. Diese Sammlung erzählt von der langen maritimen Geschichte, die oft übersehen wird.
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