Burg von Platamonas, Mittelalterliche Burg und archäologische Stätte nahe dem Olymp, Griechenland
Platamon Castle ist eine Burg auf einem Felsenhügel in der Gemeinde Dion-Olympos, direkt über der Ägäischen Küste und an der Grenze zwischen Thessalien und Makedonien. Die Anlage besteht aus dicken Steinmauern, unregelmäßig angeordneten Türmen und einem zentralen Bergfried auf dem höchsten Punkt.
Die Burg entstand ursprünglich als byzantinische Befestigung und wurde nach 1204 von Bonifatius von Montferrat in eine Kreuzfahrerfestung umgewandelt. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer, bis sie schließlich ihre strategische Bedeutung verlor.
Die kleine Kapelle der Agia Paraskevi steht noch immer innerhalb der Mauern und zeigt, wie religiöses Leben einst zum Alltag der Bewohner gehörte. Besucher bemerken beim Rundgang, dass Bauelemente aus verschiedenen Epochen nebeneinander stehen, was die lange Nutzung des Ortes sichtbar macht.
Der Aufstieg zur Burg führt über unebene Steinwege mit einigen steilen Abschnitten, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Im Sommer bietet das offene Gelände kaum Schatten, weshalb man ausreichend Wasser mitbringen sollte.
Unter der Burg befindet sich ein in den Fels gehauenes Wasserspeichersystem, das es den Bewohnern ermöglichte, auch bei langen Belagerungen zu überleben. Diese unterirdischen Zisternen zeigen, wie sorgfältig die Erbauer auf die Verteidigung des Ortes vorbereitet waren.
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