Archäologisches Nationalmuseum, Archäologisches Museum in Athen, Griechenland
Das Nationale Archäologische Museum Athen zeigt griechische Altertümer aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zur Spätantike in einem neoklassizistischen Gebäude nahe dem Omonia-Platz. Die Ausstellung ist in thematische Säle unterteilt, darunter prähistorische Objekte, Skulpturen, Bronzen, Keramik und Funde aus Unterwasser-Ausgrabungen.
Die ersten Sammlungen wurden ab 1829 zusammengetragen, während das jetzige Gebäude 1891 fertiggestellt wurde. Im 20. Jahrhundert kamen neue Flügel hinzu, die Platz für wachsende Bestände aus ganz Griechenland boten.
Der Name stammt aus dem Jahr 1829, als der griechische Staat beschloss, alle archäologischen Funde landesweit zusammenzuführen. Besucher können heute eine Sammlung goldener Totenmasken und viele schwarzfigurige Vasen betrachten, die Szenen aus der griechischen Sagenwelt zeigen.
Der Eingang liegt an der Patission-Straße, etwa zehn Gehminuten nördlich des Omonia-Platzes und gut mit der Metro erreichbar. Wer alle Säle sehen möchte, sollte mindestens zwei Stunden einplanen, da die Sammlung sehr umfangreich ist.
Im Keller befindet sich ein Labor, in dem Restauratoren beschädigte Objekte mit traditionellen und modernen Methoden wieder zusammensetzen. Manche Arbeiten dauern Jahre, weil winzige Bruchstücke aus vielen Fundorten stammend zueinander passen müssen.
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