Peristeri, Vorstadtgemeinde im Westen Athens, Griechenland
Peristeri ist eine Gemeinde in der westlichen Metropolregion Athen, die sich zwischen dem Berg Egaleo und dem Fluss Cephissus erstreckt. Das Gebiet vereint Wohnviertel mit grünen Grenzflächen und dient als Wohnort für zehntausende Einwohner.
Die Gegend verwandelte sich in den Jahren 1919 bis 1922 während des Krieges zwischen Griechenland und der Türkei plötzlich von leeren Feldern in Flüchtlingslager. Diese Zeit prägte die Region nachhaltig und trug zu ihrer Entwicklung als Siedlung bei.
Der Ort bewahrt das Andenken an seine Vergangenheit als Zufluchtsort durch verschiedene kleinere Gedenkstätten und Museen, die von der lokalen Geschichte erzählen. Die Gemeinde fördert mit Theatern und Kulturveranstaltungen das Leben der Bewohner und trägt damit zur kulturellen Identität des westlichen Athen bei.
Drei Stationen der Linie 2 der Athener U-Bahn verbinden das Gebiet mit dem Zentrum: Anthoupoli, Peristeri und Agios Antonios. Besucher können damit bequem in die Innenstadt gelangen und auch andere Gegenden Athens erreichen.
Die Peristeri Arena mit 4000 Plätzen ist seit 1989 ein wichtiger Veranstaltungsort für Sport und Kultur in der Region. Das Stadion trägt den Namen eines früheren Ministerpräsidenten und hat sich zu einem Symbol des Ortes entwickelt.
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