Monemvasia, Mittelalterliche Festungsstadt auf einer Felseninsel in Lakonien, Griechenland
Monemvasia ist eine mittelalterliche Stadt auf einem großen Felsen, der durch einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Gebäude aus grauem Stein scheinen direkt aus dem Fels zu wachsen und bilden enge Gassen auf mehreren Ebenen.
Siedler errichteten die Festung im 6. Jahrhundert als Zuflucht vor feindlichen Angriffen und nutzten die natürliche Verteidigung des Felsens. Über die Jahrhunderte wechselte die Kontrolle zwischen Byzantinern, Kreuzfahrern, Venezianern und Osmanen.
Der Name bedeutet "einzelner Eingang" und verweist auf den schmalen Durchgang, durch den alle Besucher hindurchgehen. Die Gassen sind so eng, dass kein modernes Fahrzeug hineinpasst, weshalb Bewohner und Gäste zu Fuß unterwegs sind.
Der Eingang liegt am Ende des Damms und führt durch ein niedriges Tor in die Unterstadt. Treppen aus Stein verbinden die untere Siedlung mit der Oberstadt, wobei der Aufstieg etwa 20 Minuten dauert.
Eine Kanone aus venezianischer Zeit steht noch immer auf der Stadtmauer und zeigt Richtung Meer. Die Oberstadt war bis in die 1960er Jahre bewohnt und wurde dann verlassen, bis Restaurierungsarbeiten begannen.
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