Agia Triada, Orthodoxes Kloster in der Gemeinde Chania, Griechenland
Das Agia-Triada-Kloster steht auf der Akrotiri-Halbinsel und verfügt über ein charakteristisches Eingangstor mit zwei Säulen, das ionische und korinthische Bauelemente kombiniert. Die Anlage wird durch eine kuppelförmige Struktur geprägt und zeigt eine sorgfältig geplante Anordnung von Gebäuden um einen zentralen Bereich.
Venezianische Adelige namens Jeremia und Laurentius Tzangarolos gründeten die Anlage 1601 mit architektonischen Entwürfen des italienischen Architekten Sebastiano Serlio. Während der Krisenzeit des späten 19. Jahrhunderts und des Zweiten Weltkriegs diente das Kloster dem Gemeinwesen in ganz unterschiedlichen Rollen.
Das Kloster zeigt religiöse Kunstwerke und Manuskripte, die zeigen, wie der byzantinische Glaube hier gelebt wurde. Die Besucher können alte Gewänder, Kreuze und kirchliche Schätze aus verschiedenen Epochen sehen, die das geistige Leben der Region widerspiegeln.
Das Kloster ist täglich für Besucher geöffnet und bietet Einblicke in das klösterliche Leben vor Ort. Die Mönche produzieren und verkaufen Olivenöl und Wein, die man erwerben kann und die den Betrieb unterstützen.
Während der regionalen Unruhen des späten 19. Jahrhunderts wurde die Anlage in ein Krankenhaus umgewandelt. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs diente sie dann als Militärbasis, was zeigt, wie eng die Geschichte des Ortes mit den großen Ereignissen der Region verflochten ist.
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