Phaedriades, Kalksteinklippen nahe dem Berg Parnass, Griechenland.
Die Phaedriaden sind zwei parallele Kalksteinwände am südlichen Hang des Berges Parnassos, die sich etwa 700 Meter über dem archäologischen Komplex von Delphi erheben. Sie rahmen ein enges Tal ein, in dem die antike Kastalische Quelle zwischen den Felswänden hervorfließt.
Der Ort entstand während der Jurazeit mit dunklem Kalkstein, der Millionen Jahre alte geologische Prozesse widerspiegelt. Ein Ereignis im 5. Jahrhundert vor Christus verband die Felswände mit einer Legende über Schutz und Rettung, die sich bis heute in lokalen Berichten erhalten hat.
Die Phaedriaden verdanken ihren Namen der glänzenden Oberfläche, die bei Mittagslicht intensiv widerspiegelt und Wanderern sofort ins Auge fällt. Der Ort war für die antiken Griechen ein heiliger Platz, der die Verbindung zwischen Erde und Götterwelt zu verkörpern schien.
Besucher erreichen die Felswände über markierte Wege innerhalb des archäologischen Geländes, die verschiedene Aussichtspunkte bieten. Das Tal ist relativ eng, und die Wege können je nach Wetter rutschig sein, daher sollte man festes Schuhwerk und Vorsicht beim Gehen mitbringen.
Die dunklen Felswände entstanden in der Jurazeit vor Millionen Jahren und zeigen deutlich sichtbare Schichten geologischer Geschichte. Im engen Spalt zwischen den Wänden tritt die Kastalische Quelle hervor, die in der Antike Pilgern als heiliges Wasser galt.
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