Arthur M. Huddell, Museumsschiff in Piraeus, Griechenland
Die SS Arthur M. Huddell ist ein Liberty-Schiff, das am 7. Dezember 1943 von der St. Johns River Shipbuilding Company in Jacksonville, Florida, vom Stapel lief. Seit 2009 ist sie das Museumsschiff Hellas Liberty im Hafen von Piräus bei Athen. Der graue Rumpf trägt einen grünen Streifen am Unterteil und nahe dem Heck den Namen „HELLAS LIBE“; mittschiffs steht ein weißer Aufbau mit blau-weißem Schornstein, und gelbe Ladebäume sowie schwarze Portalstrukturen ragen über das Deck.
Das Schiff wurde am 25. Oktober 1943 in Jacksonville, Florida, auf Kiel gelegt und am 18. Dezember 1943 abgeliefert; im Zweiten Weltkrieg transportierte es Sprengstoff und Stückgut. 1944 wurden seine Laderäume umgebaut, um gewickelte Rohre für die Operation PLUTO, die Treibstoffpipeline unter dem Ärmelkanal, zu befördern. Später diente es als Kabelschiff für AT&T und wurde 2009 an Griechenland gespendet.
Das Schiff trägt den Namen Hellas Liberty, und in seinen Zwischendecks steht für jedes der ersten 100 nach dem Krieg an griechische Reeder abgegebenen Liberty-Schiffe ein eigener Stand. Eigentümer ist das griechische Ministerium für Handelsschifffahrt, betrieben wird das Museum vom Verband der griechischen Kapitäne. Auf dem vierten Zwischendeck befindet sich ein Konferenzraum.
Das Schiff liegt am alten Trockendock Vasiliadis in Piräus, wo es im Juni 2010 für Besucher öffnete. Seine Zwischendecks dienen als Ausstellungsräume, das vierte Zwischendeck als Konferenzsaal. Eigentümer ist das griechische Ministerium für Handelsschifffahrt, betrieben wird das Museum von der Union der griechischen Kapitäne.
1944 wurden die Laderäume 4 und 5 für den Transport von gewickelten Rohren für Operation PLUTO umgebaut. Am 22. September 1944 verließ das Schiff New York mit 70 Meilen (110 km) Rohr und verbrachte dann 84 Tage in London mit dem Löschen – sein einziger Treibstoffrohr-Transport.
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