Höhle des Heiligen Georg, Natürliche Höhlenformation in Kilkis, Griechenland
Saint George's Cave ist eine natürliche Höhlenformation in der Gemeinde Kilkis mit zwei Ebenen und sechs geräumigen Kammern. Die Gänge sind eng, die Decken hoch, und die gesamte Struktur erstreckt sich über ungefähr 300 Meter in die Tiefe.
Die Höhle wurde 1925 von George Pavlidis während Steinbrucharbeiten entdeckt, als Arbeiter bei der Sprengung auf die unterirdischen Kammern stießen. Die erste wissenschaftliche Erfassung fand 1960 durch die Forscherin Anna Petrocheilou statt.
Der Name der Höhle stammt von einem Heiligtum, das früher am Eingang stand und das Heilige Georg verehrte. Besucher können heute noch die religiöse Bedeutung des Ortes in der lokalen Identität erkennen.
Die Höhle bewahrt ganzjährig eine konstante Temperatur zwischen 15 und 17 Grad Celsius. Die hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 95 Prozent erfordert warme und trockene Kleidung, um Unbehagen zu vermeiden.
Die Kammern zeigen seltene Korallenformationen an den Wänden, die durch Eisen- und Aluminiumoxide entstanden sind und unterschiedliche Färbungen erzeugen. Diese mineralischen Ablagerungen geben jedem Bereich seine eigene visuelle Charakteristik.
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