Persian horseman, Marmorskulptur in Akropolis von Athen, Griechenland
Der Persische Reiter ist eine Marmorplastik, die einen berittenen Krieger in orientalischer Tracht darstellt, mit kurzer Tunika und Beintorschutz, die mit Rautenmuster verziert sind. Die Figur zeigt realistisch ausgearbeitete Details sowohl beim Reiter als auch beim Pferd.
Die Marmorplastik entstand zwischen 520 und 500 v.Chr. und wurde 1886 westlich des Erechtheion gefunden und später restauriert. Die Entdeckung zeigte, wie früh griechische Künstler bereits Kontakt mit persischen und östlichen Kulturen hatten.
Die Darstellung des Reiters zeigt Einflüsse aus dem Persischen und Skythischen Stil, die in der antiken griechischen Kunst sichtbar werden. Die Details der Kleidung und Ausstattung erzählen von kulturellem Austausch und künstlerischen Begegnungen zwischen Griechenland und dem Osten.
Die Skulptur befindet sich im Akropolis-Museum und ist leicht zugänglich vom U-Bahnhof Acropoli zu erreichen. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um die feineren Oberflächendetails in angemessenem Licht zu betrachten.
Auf mehreren Partien der Oberfläche sind noch Spuren der ursprünglichen farbigen Bemalung erhalten, besonders bei den grün und rot gefärbten Leggings des Reiters. Diese erhaltenen Farbspuren geben seltene Einblicke, wie bunte diese antiken Plastiken ursprünglich wirkt haben.
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