Reiter Rampin, Marmorene Reiterstatue in Athen, Griechenland
Der Rampin-Reiter ist eine marmorne Reiterfigur aus dem Altertum, die Meisterschaft in der Darstellung sowohl des Reiters als auch des Pferdes zeigt. Das Kunstwerk besticht durch fein ausgearbeitete Details in Korper und Gesicht der Figur sowie in der Muskulatur des Tieres.
Das Werk entstand um 550 v. Chr. in einer attischen Werkstatt und wurde in Fragmenten in der Nahe der Akropolis entdeckt. Der Kopf kam 1877 ans Licht, wahrend der Torso erst 1886 gefunden wurde.
Die Statue zeigt die Bedeutung von Reiten in der antiken griechischen Gesellschaft, besonders unter der Elite Athens. Sie verdeutlicht den hohen Status und die Fähigkeiten, die mit dem Pferdesport verbunden waren.
Der Kopf dieser Figur befindet sich im Louvre-Museum in Paris, wahrend der Rumpf im Akropolis-Museum in Athen zu sehen ist. Um beide Teile zu betrachten, muss man zwei verschiedene Orte in zwei Landern besuchen.
Dies ist eine der altesten bekannten Reiterfiguren in der Kunstgeschichte und stammt aus einer Zeit, als solche Darstellungen selten waren. Das Werk zeigt, wie Kunstler in der Archaik Bewegung und Kraft in Stein einfangen lernten.
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