Pythagoreion und Heraion von Samos, Archäologische Stätte auf der Insel Samos, Griechenland
Pythagoreion und Heraion von Samos sind zwei miteinander verbundene archäologische Stätten auf der griechischen Insel Samos, die Überreste aus mehr als 4000 Jahren zeigen. Die Stätte umfasst Tempel, Festungsanlagen, unterirdische Wasserleitungen und ein Museum mit tausenden von Objekten, die den Alltag und die Religiosität antiker Menschen dokumentieren.
Die Siedlung entstand in der Antike und entwickelte sich vom 4. Jahrhundert v. Chr. zu einer wohlhabenden und einflussreichen Stadt unter der Herrschaft des Tyrannen Polykrates. Der Niedergang begann mit Eroberungen durch Perser, Römer und später Osmanen, die das Gebiet über viele Jahrhunderte prägte.
Das Heraion war ein religiöses Zentrum, das Menschen aus der ganzen Region anzog, die an Festen teilnahmen und Opfer für die Göttin Hera brachten. Die heilige Stätte zeigt, wie wichtig weibliche Gottheiten in der antiken Gesellschaft waren und wie Gemeinschaften sich um gemeinsame Orte der Verehrung sammelten.
Besucher sollten in den frühen Morgenstunden ankommen, wenn die Stätte weniger bevölkert ist und die Temperaturen milder sind. Das Gelände ist großflächig verteilt, daher ist es hilfreich, mit bequemen Schuhen zu kommen und viel Wasser mitzubringen.
Ein beeindruckendes unterirdisches Aquädukt wurde bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. erbaut und funktioniert in Teilen noch heute, was die ingenieurliche Brillanz der antiken Bewohner zeigt. Diese Wassertechnik ermöglichte es der Stadt, auch in trockenen Zeiten ausreichend Wasser zu haben.
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