Portiakosbrücke, Steinbrücke in Pyli, Griechenland
Die Portaikos-Brücke ist ein steinerner Flussübergang mit einem großen halbkreisförmigen Bogen, der aus Kalkstein und Sandsteinblöcken gebaut wurde. Die Konstruktion misst etwa 65 Meter in der Länge und verbindet die Ufer des Portaikos-Flusses mit einem Fußweg über dem Wasser.
Die Brücke wurde 1514 von Bessarion, dem Metropoliten von Larissa, in Auftrag gegeben und diente als wichtige Verbindung zwischen zwei Regionen. Bis zur Eröffnung moderner Straßenverbindungen in der 1930er Jahren blieb sie der Hauptübergang in dieser Gegend.
Die Brücke zeigt eine Mischung aus ottomanischen Bauweisen und lokalen Handwerkstraditionen, die in der Rohbauweise und den bearbeiteten Sandsteinblöcken sichtbar werden. Reisende können beim Überqueren die handwerkliche Qualität der Steinbearbeitung und die konstruktive Einfachheit früherer Epochen unmittelbar erleben.
Die Brücke liegt neben einer modernen Straße und kann leicht erreicht werden, wenn man in der Region unterwegs ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Oberfläche uneben sein kann und das Überqueren Zeit braucht.
Die Brücke gehört zu den größeren Übergangsbauten aus der Zeit vor dem 20. Jahrhundert in dieser Region und wurde mehrfach gründlich saniert. Ihre gut erhaltenen Merkmale machen sie zu einem seltenen Beispiel alter Ingenieurbaukunst an diesem Ort.
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