Naos Episkopis, Östlich-orthodoxes Mausoleum in Sikinos, Griechenland
Das Naos Episkopis ist ein Marmorgebäude mit Kuppel und roten Ziegeldächern, das mehrere architektonische Einflüsse vereint. Der Grundriss folgt einem Kreuzdesign mit zentralem Raum, in dem antike Gestaltungsprinzipien mit späteren baulichen Änderungen gemischt sind.
Das Gebäude stammt aus dem dritten Jahrhundert und wurde ursprünglich als Grabstätte für einen wohlhabenden Bewohner errichtet. Im Laufe der Zeit wurde es für religiöse Zwecke umgenutzt und entwickelte sich zu einem byzantinischen Kultplatz.
Im Inneren befindet sich eine hölzerne Ikonostase mit Ikonen, die verschiedene Epochen verbinden. Die Bilder zeigen heilige Figuren und religiöse Darstellungen, die für die lokale Glaubenspraxis wichtig sind.
Das Gebäude ist für Besucher normalerweise schwer zugänglich, da es nur an bestimmten Festtagen geöffnet ist. Wer es besuchen möchte, sollte sich vorher über aktuelle Öffnungsdaten informieren und entsprechend planen.
Archäologische Ausgrabungen brachten eine ungestörte Bestattung mit Schmuck und persönlichen Gegenständen ans Licht, die einer Frau namens Neiko gehörten. Diese Funde zeigen wichtige Details über das Leben und die Bräuche dieser antiken Gemeinschaft.
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