Voundeni, Mykenische Nekropole in Skioessa, Griechenland.
Der Mykenische Friedhof von Voudeni ist eine Graberanlage mit etwa 78 in Stein gehauenen Grabkammern, die sich uber ein grosses Gebiet in der Hohe von 220 Metern nordostlich von Patras erstrecken. Die Grabstatten verteilen sich uber das Gelande und zeigen die Vielfalt der Grabtechniken aus dieser fruhen Epoche.
Die Ausgrabungen begannen 1923 unter der Leitung von Nikolaos Kyparissis und legten Funde aus der Zeit von etwa 1500 bis 1050 v.Chr. frei. Die geborgenen Objekte wie Bronzewerkzeuge, Waffen, Schmuck und Keramik zeigen den Wohlstand und die technischen Fahigkeiten dieser Gesellschaft.
Die Gräber zeigen unterschiedliche Bauformen wie runde, quadratische und hufeisenförmige Kammern, die widerspiegeln, wie die Mykener ihre Verstorbenen beisetzten. Diese Vielfalt an Grabtypen ermöglicht es Besuchern, mehr über die Bestattungsbräuche dieser alten Zivilisation zu erfahren.
Das Gelaende ist an einem Hugelland gelegen und erfordert bequemes Schuhwerk zum Erkunden der verstreuten Grabstatten. Es ist hilfreich, sich vorab uber die Lage zu informieren, da das Areal grossflachig ist und es wenige Orientierungshilfen vor Ort gibt.
Die Position an der Basis des Berges Panachaiko bot den Bewohnern natürliche Schutzvorrichtungen und ermöglichte die Kontrolle über Handelsrouten im Golf von Patras. Diese geografische Lage machte das Gebiet zu einem bevorzugten Siedlungsort für diese fruhe Zivilisation.
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