Kloster Molyvdoskepastos, Orthodoxes Kloster in der Gemeinde Konitsa, Griechenland.
Das Kloster der Panagia Molyvdoskepastos ist eine byzantinische Klosteranlage in der Gemeinde Konitsa im nordwestlichen Griechenland, nahe der Zusammenflussstelle zweier Flüsse gelegen. Die Anlage besteht aus einer Kirche mit Steinmauern und Fresken aus verschiedenen Epochen sowie weiteren Gebäuden, die dem monastischen Leben dienen.
An dieser Stelle soll bereits im 7. Jahrhundert eine religiöse Gemeinschaft bestanden haben, die im Laufe der Zeit zu einem Zentrum der Handschriftenkopiierung wurde. Im Mittelalter fertigten Mönche hier handgeschriebene Manuskripte an und bewahrten so Texte in einer politisch unruhigen Zeit.
Das Kloster trägt einen Namen, der auf Griechisch „bleidachgedeckte Gottesmutter
Das Kloster ist an den meisten Tagen geöffnet, mittwochs jedoch geschlossen, und freitags beginnen Besuche erst am Mittag. Da es sich um einen aktiven Gebetsort handelt, empfiehlt es sich, auf laufende Gottesdienste Rücksicht zu nehmen.
Das Kloster liegt nur wenige Meter von der griechisch-albanischen Grenze entfernt und wurde 1943 bombardiert, blieb aber erhalten. Diese Grenznähe macht es zu einem der wenigen Gotteshäuser Griechenlands, die sich buchstäblich am Rand zweier Länder befinden.
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