Pydna, Archäologische Stätte nahe dem Berg Olymp, Griechenland
Pydna ist ein antikes Küstensiedlung an der Thermäischen Bucht, deren Überreste aus verschiedenen Epochen freiliegende Befestigungen und Gebäudestrukturen zeigen. Das Gelände erstreckt sich über ein großes Areal und dokumentiert nacheinander auftretende Siedlungsphasen von der Frühantike bis zur byzantinischen Zeit.
Die Ansiedlung entstand in frühen Zeiten und wurde zunächst von Griechen gegründet, später dann von Römern und anderen Mächten beeinflusst. Das Gebiet erlebte tiefgreifende Veränderungen, als römische Legionen unter Lucius Aemilius Paullus die makedonische Herrschaft beendeten und die Region unter ihre Kontrolle brachten.
Die archäologischen Ausgrabungen zeigen verschiedene Schichten menschlicher Besiedlung, von bronzezeitlichen Gräbern bis zu byzantinischen Basiliken mit kunstvollen Wandmalereien und Mosaiken. Diese überlagerten Schichten erzählen von wechselnden Kulturen, die diese Küstengegend über Jahrtausende bewohnt haben.
Der Ort befindet sich etwa 6 Kilometer nördlich von Korinos und ist leicht über die Autobahn A1 erreichbar, die entlang der östlichen Küste verläuft. Besucher sollten auf unebenes Gelände vorbereitet sein und feste Schuhe tragen, da die archäologische Stätte über weitläufige Bereiche verteilt ist.
Ein makedonischer König ordnete eine ungewöhnliche Umsiedlung der Einwohner vom Meer ins Landesinnere an, um die Stadt zu verlegen. Diese Massenumsiedlung fand in frühen klassischen Zeiten statt und wird von antiken Quellen dokumentiert.
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